Kurz gesagt
Kalibriere in dieser Reihenfolge: Mechanik und Sauberkeit, dann erste Schicht und Z-Offset, danach Material (Temperatur, Flussrate, Pressure Advance, Retraction) und zum Schluss Feinabstimmung wie Input Shaping und Maßhaltigkeit. Wer die Reihenfolge einhält, muss nichts doppelt einstellen.
Kalibrieren klingt aufwendig, folgt aber einer klaren Logik: Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. Hake die Punkte ab, dein Fortschritt bleibt in diesem Browser gespeichert. Mit „Drucken“ bekommst du die Liste auf Papier für die Werkstatt.
Vorbereitung
Erste Schicht
Material
Feinabstimmung
Dein Fortschritt wird nur in diesem Browser gespeichert.
Warum die Reihenfolge wichtig ist
Die Flussrate lässt sich nur sinnvoll messen, wenn die erste Schicht stimmt. Die Retraction hängt von der Temperatur ab. Und Maßabweichungen sind erst aussagekräftig, wenn Flussrate und Schwingungen kalibriert sind. Wer mittendrin anfängt, stellt Werte ein, die er später wieder ändern muss.
Wie oft muss ich kalibrieren?
| Anlass | Was du prüfst |
|---|---|
| Neuer Drucker | komplette Liste einmal durchgehen |
| Neue Filamentmarke oder neues Material | Temperatur, Flussrate, Pressure Advance, Retraction |
| Düse gewechselt | erste Schicht und Z-Offset, Flussrate |
| Drucker umgestellt oder transportiert | Mechanik, erste Schicht, Input Shaping |
Gut zu wissen: Viele aktuelle Drucker, etwa von Bambu Lab, kalibrieren Bett, Schwingungen und teils die Flussrate automatisch. Die Checkliste hilft trotzdem, wenn Ergebnisse nicht passen – und bei Geräten ohne Automatik. Welche Testmodelle du brauchst, steht im Ratgeber Testdruck. Wenn schon etwas schiefläuft, hilft die Fehlerdiagnose.



