Nylon & PA-CF

Technische Filamente: Nylon, PA-CF und PETG-CF im Vergleich

Sechs Nylon-, PA-CF- und PETG-CF-Filamente nach Datenblatt: Düse, Trocknung, Hitzeform und Einsatz.

Von RedaktionAktualisiert am So vergleichen wir* = Affiliate-Link
Empfehlung: PA6-CFPolymaker PolyMide PA6-CF 500 gPolymaker PolyMide PA6-CF 500 gBeste Datenlage, 173 °C Hitzeform (1,8 MPa)Verfügbarkeit prüfen*Anzeige
Niedrig trocknen: ePA-CFeSUN ePA-CF Naturfarbe 1 kgeSUN ePA-CF Naturfarbe 1 kgTrocknung nur 70 °C, Stahldüse nötigVerfügbarkeit prüfen*Anzeige
Einstieg: PETG-CFeSUN PETG-CF Dunkelgrau 1 kgeSUN PETG-CF Dunkelgrau 1 kgEinfacher Einstieg, 240–260 °CAktuellen Preis prüfen*Anzeige

Kurz gesagt

Für belastete, warme Bauteile ist Polymaker PolyMide PA6-CF die am besten belegte Wahl: 173 °C Wärmeformbeständigkeit bei 1,8 MPa laut Hersteller. Mit PA-CF brauchst du eine gehärtete Düse, getrocknetes Filament und einen geschlossenen Bauraum. Für den Einstieg in Kohlefaser reicht eSUN PETG-CF bei 240 bis 260 °C.

Nylon, PA-CF und PETG-CF sind die Materialien, wenn PLA und PETG nicht mehr reichen: für Halter, Zahnräder, Gehäuseteile und alles, was warm wird oder dauerhaft belastet ist. Dafür brauchst du eine gehärtete Düse, trockenes Filament und meist einen geschlossenen Bauraum. Diese Bestenliste ordnet sechs Filamente nach Datenblatt.

Tipp: Kohlefaser-Filamente schleifen Messing-Düsen ab. Polymaker nennt für seine PA-CF-Typen rund 9 Stunden Standzeit einer Messing-Düse. Plane eine gehärtete Düse aus Stahl oder Rubin ein, bevor du die Spule bestellst.

Unsere Empfehlungen im Überblick

Modell Ideal für Drucktemperatur Trocknung Wärmeformbeständigkeit Urteil
Polymaker PolyMide PA6-CF Belastete Bauteile 280–300 °C 100 °C, 8 h 173 °C (1,8 MPa) Gut belegte Referenz
eSUN ePA-CF Nylon-CF mit moderater Trocknung 260–300 °C 70 °C, über 12 h 155 °C Solide Mittelklasse
SUNLU PA6-CF Hitzefeste Teile 270–290 °C 80–110 °C 209 °C (0,45 MPa) Hitzefest laut Datenblatt
Polymaker PolyMide PA12-CF Teile mit weniger Hitzelast 260–300 °C 100 °C, 8 h 105 °C (1,8 MPa) Variante mit PA12
eSUN PETG-CF Einstieg in Kohlefaser 240–260 °C 65 °C, über 8 h – Einfachster Einstieg
eSUN Nylon PA Zähe Teile ohne Faser – – – Ungefüllt, zäh

Angaben laut Hersteller. Die Hersteller prüfen unter unterschiedlichen Bedingungen, daher sind die Werte nur grob vergleichbar. Ein Strich bedeutet: kein Wert aus einer Herstellerquelle belegt.

Platz 1: Polymaker PolyMide PA6-CF – die Referenz mit offenem Datenblatt

AnzeigePlatz 1: EmpfehlungPolymaker PolyMide PA6-CF 500 g

Polymaker PolyMide PA6-CF 500 g

Gut belegte PA6-CF-Referenz mit Datenblatt von Polymaker.

  • 173 °C Hitzeform bei 1,8 MPa laut Hersteller
  • 109,3 MPa Zugfestigkeit in XY
  • Klare Prozessvorgaben im Datenblatt
Aktuellen Preis prüfen*Zum Vergleich →

* Affiliate-Link, mehr dazu

Polymaker veröffentlicht für die PolyMide-Reihe ein ausführliches Datenblatt. Das macht dieses Filament zur besten Orientierung, wenn du erst einmal verstehen willst, was PA6-CF braucht. Laut Datenblatt liegt die Zugfestigkeit trocken bei 109,3 MPa in der Druckebene und bei 54,0 MPa in Z-Richtung. Die Wärmeformbeständigkeit nennt Polymaker mit 173 °C bei 1,8 MPa und 215 °C bei 0,45 MPa.

Die Anforderungen sind klar: Trocknen bei 100 °C für 8 Stunden, Düse mit 280 bis 300 °C, Betttemperatur von 25 bis 50 °C. Polymaker verlangt außerdem einen Bauraum bei Umgebungstemperatur, ausgeschaltetes Bauteillüfter-Gebläse und weniger als 20 % relative Luftfeuchte bei Lagerung und Druck.

Stärken: belegte Festigkeit und Hitzeform, klare Prozessvorgaben. Schwächen: hohe Trocknungstemperatur, die nicht jeder Trockner schafft; Messing-Düsen verschleißen schnell. Für Einsteiger ist das Material anspruchsvoll. Wer sich erst an Nylon herantasten will, startet besser mit PETG-CF weiter unten.

Platz 2: eSUN ePA-CF – Nylon-CF mit niedrigerer Trockentemperatur

AnzeigePlatz 2eSUN ePA-CF Naturfarbe 1 kg

eSUN ePA-CF Naturfarbe 1 kg

Nylon-CF mit niedrigerer Trocknungstemperatur von 70 °C.

  • 155 °C Wärmeformbeständigkeit laut Hersteller
  • 84,05 MPa Zugfestigkeit in XY
  • Trocknung bei 70 °C statt 100 °C
Verfügbarkeit prüfen*Zum Vergleich →

* Affiliate-Link, mehr dazu

eSUN gibt für ePA-CF eine Drucktemperatur von 260 bis 300 °C und eine Betttemperatur von 60 bis 90 °C an. Das Filament soll bei 70 °C länger als 12 Stunden trocknen. Das ist 30 °C weniger als bei Polymaker PA6-CF und passt eher zu Filamenttrocknern mit niedrigerer Maximaltemperatur. Einen passenden Trockner findest du unter Filamenttrockner im Überblick.

Die Zahlen von eSUN: Wärmeformbeständigkeit 155 °C, Zugfestigkeit 84,05 MPa in XY und 50,34 MPa in Z. Das liegt unter den Werten von Polymaker PA6-CF, aber die Hersteller messen nicht identisch. eSUN verlangt eine gehärtete Stahldüse und empfiehlt einen geschlossenen Bauraum. Das gelistete Produkt ist die Variante in Naturfarbe.

Stärken: niedrigere Trockentemperatur, klare Herstellerangaben. Schwächen: geringere Kennwerte als die Spitzenreiter, lange Trocknungszeit.

Platz 3: SUNLU PA6-CF – hitzefest laut Datenblatt

AnzeigePlatz 3SUNLU PA6-CF 1 kg

SUNLU PA6-CF 1 kg

PA6-CF mit hohen Herstellerwerten für hitzefeste Teile.

  • 209 °C Wärmeformbeständigkeit bei 0,45 MPa laut Hersteller
  • 20 % Kohlefaser laut Datenblatt
  • Breite Trocknungsspanne von 80 bis 110 °C
Aktuellen Preis prüfen*Zum Vergleich →

* Affiliate-Link, mehr dazu

SUNLU nennt in seinem Datenblatt 20 % Kohlefaser, eine Wärmeformbeständigkeit von 209 °C bei 0,45 MPa und eine Zugfestigkeit von 170 MPa in XY. Das sind die höchsten Zahlen dieser Liste. Der Hersteller prüft aber nach eigener Methode. Setze die 170 MPa deshalb nicht 1:1 neben die 109 MPa von Polymaker.

Gedruckt wird laut SUNLU bei 270 bis 290 °C und 50 bis 100 mm/s, das Bett liegt bei 50 bis 70 °C, die Trocknung bei 80 bis 110 °C. Eine Trocknungsdauer nennt das Datenblatt nicht. Zum Bauraum macht es keine Angabe. Bei Nylon-CF ist ein Gehäuse trotzdem sinnvoll, schon wegen der Feuchte und der Zugluft.

Stärken: hohe Herstellerwerte, breite Trocknungsspanne. Schwächen: lückenhafte Prozessangaben, Werte nicht unabhängig bestätigt.

Platz 4: Polymaker PolyMide PA12-CF – wenn die Hitzelast gering ist

AnzeigePlatz 4Polymaker PolyMide PA12-CF 500 g

Polymaker PolyMide PA12-CF 500 g

PA12-CF-Variante für Teile mit geringerer Hitzelast.

  • 77,4 MPa Zugfestigkeit in XY laut Hersteller
  • Gleiche Prozessdaten wie PA6-CF
  • Datenblatt mit klaren Düsen- und Bauraumvorgaben
Verfügbarkeit prüfen*Zum Vergleich →

* Affiliate-Link, mehr dazu

PA12-CF ist die mildere Variante der Polymaker-Reihe. Das Datenblatt nennt 105 °C bei 1,8 MPa und 131 °C bei 0,45 MPa. Die Zugfestigkeit liegt bei 77,4 MPa in XY und 52,2 MPa in Z. Drucktemperatur 260 bis 300 °C, Bett 25 bis 50 °C, Trocknung 100 °C für 8 Stunden: die Prozessdaten entsprechen weitgehend PA6-CF.

Warum PA12 statt PA6? Nach allgemeiner Materialkunde nimmt PA12 weniger Wasser auf als PA6. Einen Messwert dafür liefert Polymaker in diesem Datenblatt nicht, wir behaupten ihn deshalb nicht. Prüfe die Herstellerseite, wenn Maßhaltigkeit für dich entscheidend ist.

Stärken: gleiche Prozessdaten wie PA6-CF, gut belegte Zahlen. Schwächen: deutlich geringere Hitzeform als PA6-CF.

Platz 5: eSUN PETG-CF – der einfachste Einstieg in Kohlefaser

PETG-CF braucht weniger Aufwand als Nylon. eSUN nennt 240 bis 260 °C Düsentemperatur, 75 bis 90 °C Bett und eine Trocknung bei 65 °C für mehr als 8 Stunden. Auch hier gilt: gehärtete Düse (0,4 oder 0,6 mm) und geschlossener Bauraum.

Zur Einordnung der Materialklasse: Das Bambu-Lab-Datenblatt für ein PETG-CF nennt 74 °C bei 0,45 MPa und 35 MPa Zugfestigkeit in XY. Das ist eine andere Liga als PA-CF. PETG-CF eignet sich für steife Halter, Werkzeughalter und Gehäuseteile, die nicht heiß werden. Mehr zum Basismaterial findest du unter PETG-Filament.

Stärken: einfach zu drucken, steife Teile. Schwächen: geringe Wärmeformbeständigkeit, Abrieb an der Düse. Die Werte des Bambu-Datenblatts gelten für Bambu-Filament, nicht für eSUN.

Platz 6: eSUN Nylon PA – ungefülltes Nylon für zähe Teile

AnzeigePlatz 6eSUN Nylon PA 1 kg

eSUN Nylon PA 1 kg

Ungefülltes Nylon in Naturfarbe für zähe Teile.

  • Keine gehärtete Düse wegen fehlender Faser
  • 1,75 mm, vakuumverpackt
  • Maßtoleranz ±0,05 mm laut Anbietertitel
Verfügbarkeit prüfen*Zum Vergleich →

* Affiliate-Link, mehr dazu

Ohne Kohlefaser entfällt der Düsenverschleiß. Nylon bleibt trotzdem anspruchsvoll, weil es Feuchte zieht und zum Verziehen neigt. Das Produkt ist laut Titel ein 1,75-mm-Nylon in Naturfarbe, vakuumverpackt, mit einer Maßtoleranz von ±0,05 mm. Konkrete Druck- und Trocknungswerte haben wir für dieses Produkt nicht aus einer Herstellerquelle verifiziert. Nutze die Angaben auf der Spule.

Ungefülltes Nylon ist weniger steif als die CF-Varianten, aber zäher. Es passt für Teile, die sich biegen dürfen, zum Beispiel Clips und Scharniere. Für starre Bauteile greifst du besser zu den CF-Typen weiter oben.

Stärken: keine gehärtete Düse nötig, Zähigkeit. Schwächen: Feuchteempfindlichkeit, dünne Datenlage für dieses Produkt.

Worauf du achten solltest

Welche Düse brauchst du für Kohlefaser-Filament?

Du brauchst eine gehärtete Düse aus Stahl oder Rubin. Polymaker warnt, dass Messing mit PA-CF nach etwa 9 Stunden Druckzeit verschleißt. eSUN verlangt eine gehärtete Stahldüse. Bambu Lab nennt 0,4, 0,6 oder 0,8 mm, wobei 0,6 mm empfohlen ist. Größere Düsen verstopfen bei gefüllten Filamenten seltener.

Wie trocknest du Nylon richtig?

Nylon ist hygroskopisch. Es zieht Wasser aus der Luft. Bambu Lab gibt für PA6-CF eine Sättigung von 2,35 % Wasseraufnahme bei 25 °C und 55 % Luftfeuchte an. Die Trocknungswerte der Hersteller liegen zwischen 65 °C und 110 °C und zwischen 8 und über 12 Stunden. Drucke direkt aus dem Trockner oder aus einer dichten Box mit Trockenmittel. Bambu und Polymaker fordern weniger als 20 % relative Luftfeuchte. Wenn dein Filament knistert oder Blasen wirft, lies Filament feucht: Ursachen und Lösungen.

Ist ein Gehäuse Pflicht?

Für PA-CF empfehlen Polymaker und eSUN ausdrücklich einen geschlossenen Bauraum. Bambu Lab nennt 45 bis 60 °C Kammertemperatur und eine Druckgeschwindigkeit unter 100 mm/s. Ein Gerät wie der Bambu Lab P1S bringt das Gehäuse mit. Für offene Drucker gibt es Gehäuse zum Nachrüsten.

Welche Druckplatte und welcher Kleber?

Bambu Lab nennt für PA6-CF Engineering Plate, High Temperature Plate oder Textured PEI Plate, jeweils mit Kleber als Haftvermittler. SUNLU verweist für sein PA6-CF auf eine Platte mit Kleber. Als Stützmaterial empfiehlt Bambu Lab ein PA/PET-Material.

Wie lagerst du technische Filamente?

Lagere Nylon in einer dichten Box mit Trockenmittel und prüfe die Feuchte. Bambu Lab und Polymaker fordern für Lagerung und Druck weniger als 20 % relative Luftfeuchte. Eine angebrochene Spule sollte nicht offen im Regal liegen. Auch PETG-CF zieht Wasser: eSUN und Bambu Lab nennen für das Trocknen 65 °C bei mindestens 8 Stunden. Lege nach dem Trocknen die Spule direkt in den Drucker oder in die Box.

Wann lohnt sich PC oder ein anderes Hochleistungsmaterial?

Polycarbonat (PC) und weitere Hochleistungsmaterialien gehören ebenfalls zu den technischen Filamenten. Für diese Liste haben wir kein PC-Produkt aufgenommen, dessen Datenblatt wir belegen können. Wenn du PC brauchst, prüfe das Herstellerdatenblatt zu Düsentemperatur, Bauraum und Trocknung, bevor du kaufst.

Wie liest du die Werte im Datenblatt?

Die Wärmeformbeständigkeit (HDT) hängt von der Prüflast ab. Polymaker gibt für PA6-CF zwei Werte an: 173 °C bei 1,8 MPa und 215 °C bei 0,45 MPa. Bambu Lab nennt für sein PA6-CF 164 °C bei 1,8 MPa und 186 °C bei 0,45 MPa. Vergleiche daher nur Werte mit gleicher Last. Ein Hersteller, der nur eine Zahl ohne Last nennt, lässt sich nicht fair einordnen.

Auch die Zugfestigkeit hat zwei Richtungen. XY bedeutet entlang der Schichtebene, Z quer zu den Schichten. Bei Polymaker PA6-CF fällt der Wert von 109,3 MPa in XY auf 54,0 MPa in Z. Bambu Lab nennt 102 MPa in XY und 48 MPa in Z. Die Schichthaftung ist also die Schwachstelle jedes gedruckten Teils. Richte belastete Bauteile so aus, dass die Kraft entlang der Schichten wirkt.

Wofür nutzt du technische Filamente?

Typische Einsatzfälle sind Halterungen im Motorraum, Zahnräder, Lagerschalen, Vorrichtungen in der Werkstatt und Ersatzteile für Geräte. PA-CF eignet sich für Teile, die Wärme über 100 °C sehen. PETG-CF passt für steife Teile bei Raumtemperatur. Ungefülltes Nylon nimmst du für Teile, die sich verformen dürfen, ohne zu brechen. Die Belastung entscheidet, nicht die Optik: Faserfilamente haben meist eine matte, raue Oberfläche.

Wie gehst du beim ersten Druck vor?

Nutze diese Reihenfolge: Erstens Hotend-Maximaltemperatur prüfen (die PA6-CF-Datenblätter nennen 260 bis 300 °C). Zweitens gehärtete Düse einbauen. Drittens Filament trocknen. Viertens Platte mit Kleber vorbereiten. Fünftens Gehäuse schließen und den Bauteillüfter ausschalten, wenn der Hersteller das fordert. Sechstens einen kleinen Testwürfel drucken, bevor du ein großes Teil startest. Das Vorgehen ist unsere Checkliste, keine Herstellervorgabe: Die einzelnen Werte stammen aus den Datenblättern oben.

Für wen sich das nicht lohnt

Wenn du Figuren, Deko oder Prototypen ohne Belastung druckst, reicht PLA oder PETG. Der Aufwand für Trocknung, gehärtete Düse und Gehäuse lohnt sich erst, wenn das Bauteil Hitze, Last oder Abrieb aushalten muss. Auch für Drucker, die keine 260 °C erreichen, sind PA-CF-Typen ungeeignet. Prüfe vorher die Maximaltemperatur deines Hotends. Wer Teile für die Kleinserie oder die Werkstatt braucht, schaut zusätzlich in die Liste der Profi-3D-Drucker.

Bei hitzefesten Gehäuseteilen für Außenbereich oder Auto prüfst du außerdem ABS und ASA. Sie sind leichter zu drucken, wenn die Last gering ist.

So haben wir verglichen

Wir haben die Filamente nicht selbst gedruckt. Die Auswahl beruht auf veröffentlichten Hersteller-Datenblättern und Produktseiten. Verglichen haben wir Drucktemperatur, Trocknung, Wärmeformbeständigkeit, Zugfestigkeit und Düsenanforderung. Dort, wo ein Hersteller keinen Wert nennt, steht ein Strich. Die genaue Methode steht unter So vergleichen wir. Wenn du ein Filament nach Eigenschaften suchst, hilft der Filament-Finder.

Fazit

Für PA-CF ist Polymaker PolyMide PA6-CF die am besten belegte Wahl. Wenn du niedriger trocknen willst, wähle eSUN ePA-CF. Wenn die Hitzefestigkeit zählt, wirft SUNLU PA6-CF die höchsten Herstellerwerte auf, die du aber kritisch lesen solltest. Wer mit Kohlefaser erst anfängt, startet mit eSUN PETG-CF. In allen Fällen gilt: gehärtete Düse, trocken drucken, Gehäuse nutzen. Einen Überblick über alle Materialien findest du in der Filament-Übersicht, die Vergleichsbasis für Standardmaterial in PLA oder PETG.

Quellen

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Mehr zum Werbehinweis

3D-Drucker-Ratgeber Icon

Redaktion

Die Redaktion des 3D-Drucker-Ratgebers vergleicht 3D-Drucker, Resin-Drucker, Filamente und Zubehör anhand offener Kriterien: Herstellerangaben, zitierte Fachtests und gebündelte Praxiserfahrungen aus der Maker-Community. Wie wir vorgehen, steht auf der Seite „So vergleichen wir“.

Zuletzt aktualisiert am 03.11.2026