Centauri Carbon 2

Elegoo Centauri Carbon 2: Datenblatt, Stärken, Schwächen

Geschlossener CoreXY-Drucker mit Canvas-Mehrfarbdruck: Daten, Unterschiede zum Vorgänger und Urteile von Fachmedien.

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Elegoo Centauri Carbon 2Elegoo Centauri Carbon 2 ComboElegoo Centauri Carbon 2 ComboGeschlossen, Canvas, gehärtete Düse; etwas BastelaufwandAktuellen Preis prüfen*Anzeige
Vorgänger Centauri CarbonElegoo Centauri CarbonElegoo Centauri CarbonGleiche Mechanik, kleineres Display, 320 °CZum Angebot bei Amazon*Anzeige

Kurz gesagt

Der Elegoo Centauri Carbon 2 ist ein geschlossener CoreXY-Drucker mit 256 mm Bauraum, gehärteter Düse bis 350 °C und Canvas-Mehrfarbsystem für bis zu vier Farben. Fachmedien loben die Druckqualität, bemängeln aber Bastelaufwand und Software-Details. Er passt zu dir, wenn du Geduld mitbringst und vor allem PLA, PETG und Faser-PLA druckst.

Der Elegoo Centauri Carbon 2 ist ein geschlossener CoreXY-Drucker mit gehärteter Düse und Mehrfarbsystem. Er ist der Nachfolger des Centauri Carbon. Auf dieser Seite findest du das Datenblatt, die Unterschiede zum Vorgänger und die Urteile von Fachmedien. Alle Werte stammen vom Hersteller oder aus den genannten Quellen. Wir haben das Gerät nicht selbst getestet.

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Elegoo Centauri Carbon 2 Combo

Geschlossener CoreXY-Drucker mit Canvas für bis zu vier Farben.

  • 256 × 256 × 256 mm Bauraum
  • Düse bis 350 °C
  • HEPA- und Aktivkohlefilter
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Das Wichtigste in Kürze

  • Bauraum von 256 × 256 × 256 mm, bis zu 500 mm/s und 20.000 mm/s² laut Hersteller.
  • Gehärtete Düse bis 350 °C, Heizbett bis 110 °C, direkter Extruder.
  • Mehrfarbdruck mit bis zu vier Farben über das Canvas-System, im Combo enthalten.
  • Geschlossenes Gehäuse mit HEPA- und Aktivkohlefilter, aber ohne beheizte Kammer.
  • Fachmedien loben die Druckqualität und bemängeln Bastelaufwand und Software-Details.

Datenblatt

Merkmal Wert laut Hersteller
Bauraum 256 × 256 × 256 mm
Bauart CoreXY, fertig montiert, Druckguss-Aluminiumrahmen
Geschwindigkeit bis 500 mm/s, Beschleunigung bis 20.000 mm/s²
Düse und Hotend 0,4 mm, gehärteter Stahl, bis 350 °C, Direct-Drive-Extruder
Druckbett bis 110 °C, doppelseitige Platte (glatt für PLA, texturiertes PEI)
Kalibrierung automatische Nivellierung mit 121 Messpunkten und vier Sensoren
Mehrfarb-Option Canvas, bis zu 4 Farben, RFID-Erkennung, Filament-Backup
Gehäuse geschlossen, Glastür, Lamellensteuerung, HEPA und Aktivkohle
Anschlüsse USB und WLAN, Kamera mit KI-Erkennung und Zeitraffer
Slicer Elegoo Slicer und Orca
Maße und Gewicht 500 × 480 × 743 mm, 19,35 kg
Lautstärke 45 dB laut Hersteller

Angaben laut Hersteller. Quelle: Produktdaten von 3DJake und Notebookcheck.

Was ist neu gegenüber dem Centauri Carbon?

Der Centauri Carbon 2 teilt mit dem Vorgänger laut printer-hub die Mechanik: gleicher Bauraum von 256 mm Kantenlänge, gleiche Geschwindigkeit und gleicher Rahmen. Die Änderungen liegen in Details. Die Düse erreicht jetzt 350 statt 320 °C. Das Display wächst von 4,3 auf 5 Zoll. Der Filter kombiniert HEPA und Aktivkohle, und eine Klappe steuert die Abluft. Zusätzlich meldet der Drucker Filamentstau und Verheddern, nicht nur das Ende der Spule.

Die Lautstärke gibt Elegoo mit 45 dB an, der Vorgänger lag laut printer-hub bei 50 dB. Beim Mehrfarbdruck liegt der größte Unterschied: Das Canvas-System ist beim neuen Modell Teil des Combos. Beim Vorgänger war es ein Zusatzkit. Den Centauri Carbon kannst du weiter als Alternative prüfen, etwa weil dafür offene Firmware existiert. Für das neue Modell nennt printer-hub keine Community-Firmware.

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Elegoo Centauri Carbon

Geschlossener CoreXY-Drucker mit Kamera und 320-°C-Düse zum Sofortstart.

  • Geschlossene Kammer
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Wie gut ist das Elegoo-Ökosystem mit Slicer und App?

Elegoo setzt auf einen eigenen Slicer, die Plattform Nexprint für Modelle und die Matrix-App zur Fernsteuerung. Du kannst alternativ Orca nutzen. Giga kritisiert, dass die Apps nicht sauber zusammenspielen: Aufträge lassen sich nicht direkt aus Nexprint an den Drucker senden. Die Matrix-App schickt außerdem keine Fertigmeldung. Deskmodder berichtet von einer zeitweise instabilen WLAN-Verbindung.

Das Ökosystem wirkt damit weniger rund als bei Marken mit längerer Erfahrung. Wer einen reibungslosen Alltag will, vergleicht den Elegoo mit dem Bambu Lab P2S. Der Giga-Autor bleibt selbst beim P2S, weil dessen System für ihn reibungsloser läuft.

Wie funktioniert der Mehrfarbdruck mit Canvas?

Canvas hält bis zu vier Spulen. Es lädt Filament automatisch, erkennt Spulen per RFID und schaltet bei einer leeren Spule auf eine gleiche Spule um. Der Drucker hat nur eine Düse. Deskmodder weist darauf hin, dass jeder Farbwechsel Filament wechselt und spült. Mehrfarbige Drucke dauern dadurch länger und erzeugen mehr Abfall.

Giga bemerkt außerdem, dass nicht jede Spule ohne Adapter in die Halterung passt. Elegoo liege beim Mehrfarbdruck laut dem Autor etwa zwei Jahre hinter der Konkurrenz. Eine Übersicht anderer Systeme findest du unter Mehrfarb-Systeme im Vergleich und in der Bestenliste Mehrfarbige 3D-Drucker.

Tipp: Plane für Logos, Figuren und Deko ein. Für Modelle mit vielen Farbwechseln rechnest du mit viel Spülabfall und langen Druckzeiten.

Welche Materialien druckt der Centauri Carbon 2?

Die gehärtete Düse verträgt bis 350 °C und damit auch faserverstärkte Filamente. Notebookcheck nennt als Materialien PLA, PETG, ABS, ASA und PLA-CF. 3DJake führt als empfohlene Filamente PLA, PETG, TPU und PLA-CF auf. Die Angaben unterscheiden sich also je nach Quelle. Prüfe vor dem Kauf auf der Herstellerseite, was für dein Material freigegeben ist.

Eine beheizte Kammer hat der Drucker nicht. Die Temperatur im Gehäuse steuert ein Lamellensystem über die Luftzufuhr. Für ABS und ASA ist das eine Einschränkung gegenüber Geräten mit aktiver Kammerheizung. Hinweise zu Filament und Emissionen findest du unter ABS und ASA. Die doppelseitige Platte erlaubt laut Giga Kaltdruck ohne Zusatzkauf. Feuchtes Filament verschlechtert dagegen das Druckbild. Giga bemängelt, dass die Rollen offen liegen und keine Trocknung vorgesehen ist. Ein Filamenttrockner ist deshalb sinnvoll.

Wie laut ist er und wo kann er stehen?

Elegoo nennt 45 dB. Der Giga-Autor empfindet den Betrieb als relativ leise. Auffällig war bei seinem Gerät ein Spulenfiepen im Leerlauf, laut Hersteller ein Problem des Vorserienmodells. Dazu stoßen die PTFE-Schläuche beim Drucken an und machen Geräusche. Der Drucker misst 500 × 480 × 743 mm und wiegt 19,35 kg. Du brauchst also einen stabilen Tisch mit Platz für die Spulen und das Canvas-System. Giga hält ihn wegen der Optik für wenig wohnzimmertauglich. Mehr zu Stellplatz und Abluft liest du in der Bestenliste 3D-Drucker für zuhause.

Was kosten Ersatzteile und Betrieb?

Rechne bei den Folgekosten mit drei Posten: Filament, Verschleißteile wie Düse und Filter sowie Zubehör zum Trocknen und Lagern. Die Betriebskosten für Strom nennt Elegoo über die Leistungsaufnahme von 1100 W bei 220 V als Spitzenwert beim Aufheizen. Im Dauerdruck liegt der Verbrauch darunter. Konkrete Kosten pro Druck kannst du mit dem Druckkosten-Rechner abschätzen.

Der Verbrauch hängt vor allem vom Filament ab. Bei Mehrfarbdruck kommt Spülabfall hinzu. Die gehärtete Düse ist verschleißarm gegenüber Messing. Einen Silikon-Düsenwischer, einen halbautomatischen Riemenspanner und eine magnetische Düsenabdeckung nennt 3DJake als Ausstattung. Die Filter für Luftreinigung sind Verbrauchsmaterial. Zu Preisen und Verfügbarkeit einzelner Ersatzteile haben wir keine belegbaren Angaben, schaue im Elegoo-Shop nach. Einen Überblick über die Marke gibt die Seite Elegoo im Überblick.

Wie läuft die Einrichtung und Überwachung?

Der Drucker kommt fertig montiert, muss aber noch aufgebaut werden. Giga nennt dafür etwa eine Stunde und damit mehr Aufwand als bei Bambu Lab oder Creality. Bei Deskmodder half ein USB-Stick mit Videoanleitung. Die Kalibrierung läuft vor dem ersten Druck automatisch. 3DJake beschreibt die Nivellierung mit 121 Messpunkten und vier Sensoren, Notebookcheck spricht von 31 integrierten Sensoren.

Eine Kamera mit KI-Erkennung und Zeitraffer gehört laut 3DJake zur Ausstattung. Printer-hub nennt eine 720p-Kamera mit cloudbasierter Fehlererkennung. Du kannst lange Drucke also aus der Ferne ansehen. Die Matrix-App dient dazu, nach Giga schickt sie aber keine Meldung zum Druckende. Plane deshalb Kontrollblicke ein.

Welche Fehler solltest du vermeiden?

Drei Punkte aus den Testberichten helfen beim Start. Erstens: Kontrolliere neue Spulen vor dem Einlegen. Deskmodder berichtet von zwei Spulen, die ab Werk falsch gewickelt waren und mehrfach Drucke unterbrachen. Zweitens: Lege Werkzeug bereit, falls der mitgelieferte Inbusschlüssel nicht passt. Drittens: Aktualisiere die Firmware. Giga sah die Druckqualität erst nach dem letzten Update auf Bambu-Lab-Niveau. Bedenke außerdem, dass laut printer-hub frühere Firmware-Stände nicht mehr zurückgespielt werden können.

Wenn du Grundlagen zu Druckkopf und Antrieb nachlesen willst, hilft das Glossar zu CoreXY.

Was Testberichte sagen

  • Giga: Der Centauri Carbon 2 ist ein gutes Preis-Leistungs-Angebot für erfahrene Nutzer, die auf Druckqualität achten. Qualität und Tempo erreichten nach einem Firmware-Update das Niveau von Bambu Lab. Aufbau und Bastelaufwand seien höher, das Fiepen störend.
  • Deskmodder: Der Tester nennt das Gerät solide für Einsteiger. Die Druckqualität sei sehr gut. Kritik gibt es an falsch gewickelten Spulen, einem nicht passenden Inbusschlüssel und dem WLAN.

Die beiden Berichte setzen unterschiedliche Maßstäbe. Giga sieht eher Erfahrene als Zielgruppe, Deskmodder auch Einsteiger. Beide loben die Qualität und stören sich an Details.

Für wen, für wen nicht

Passt gut: Du willst einen geschlossenen Drucker mit Mehrfarboption zu einem moderaten Preis. Du druckst vor allem PLA, PETG und Faser-PLA und bringst etwas Geduld beim Einrichten mit.

Passt weniger: Du willst nur auspacken und drucken. Oder du planst viel ABS und ASA und erwartest eine beheizte Kammer. Auch bei häufigen Farbwechseln wartest du lang und wirfst viel Material weg. Einsteigern helfen die Hinweise in 3D-Drucker für Anfänger.

Alternativen

Der Bambu Lab P1S ist ebenfalls ein geschlossener CoreXY-Drucker mit Mehrfarbsystem und einem ausgereiften Ökosystem. Details findest du im Bericht zum Bambu Lab P1S.

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Bambu Lab P1S Combo

Geschlossener Drucker mit AMS für Mehrfarbdruck ab Werk.

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Der Creality K2 Pro bietet eine beheizte Kammer bis 60 °C und einen größeren Bauraum, ist aber auch größer und schwerer. Lies dazu den Bericht zum Creality K2.

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Creality K2 Pro Combo

Geschlossener Drucker mit beheizter Kammer bis 60 °C und CFS.

  • 300 × 300 × 300 mm Bauraum
  • Kammer bis 60 °C
  • bis 600 mm/s laut Hersteller
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Fazit

Der Elegoo Centauri Carbon 2 liefert laut Fachmedien sehr gute Druckqualität und bringt Canvas, gehärtete Düse und Filter mit. Er verlangt etwas mehr Geduld als die Konkurrenz und hat keine beheizte Kammer. Wer das akzeptiert, bekommt ein starkes Gesamtpaket. Wer ein glattes Ökosystem sucht, schaut zuerst auf Bambu Lab. Weitere Orientierung gibt die Kaufberatung. Unsere Vorgehensweise steht unter So vergleichen wir.

Quellen

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Redaktion

Die Redaktion des 3D-Drucker-Ratgebers vergleicht 3D-Drucker, Resin-Drucker, Filamente und Zubehör anhand offener Kriterien: Herstellerangaben, zitierte Fachtests und gebündelte Praxiserfahrungen aus der Maker-Community. Wie wir vorgehen, steht auf der Seite „So vergleichen wir“.

Zuletzt aktualisiert am 03.11.2026